Tauchplätze bei Safaga



Die Gegend um Safaga sowie die nördlich gelegene Soma Bay bieten sich als schöne Tauchreviere an. Spots nahe der Küste, aber auch weiter entfernte Tauchplätze eignen sich sowohl für Anfänger als auch für Profis.

Inmitten der Soma Bay liegt der schöne Tauchspot Tobia Arba. Hier befinden sich sieben Korallentürme, die frei im Wasser stehen und unzähligen Korallen- und Fischarten eine Heimat bieten. Zu sehen sind unter anderem Rotfeuerfische, Schnapper, Barsche und Drachenköpfe sowie gelegentlich Leopardenhaie an der Südseite. Aufgrund der geringen Strömung eignet sich dieser Tauchspot auch für Anfänger.

Tauchen in Safaga
Tauchen in einem sanft abfallenden Korallengarten

Nicht weit entfernt liegt Ras Abu Soma. Das Riff ist rund zwei Kilometer lang und bietet mehrere Tauchplätze. Ras Abu Soma Garden etwa ist ein sanft abfallender Korallengarten, der in ca. 12 Meter Tiefe ein großes Plateau mit Korallenblöcken und einer großen Anzahl an typischen Rotes-Meer-Fischen birgt. Zu sehen sind an den Tauchspots von Ras Abu Soma unter anderem Tischkorallen, Muränen, Kartoffel-Zackenbarsche oder Torpedorochen.

Ein beliebter Tauchspot nur etwas mehr als eine Bootsstunde von Safaga ist das Panorama Reef. Die Steilwand im offenen Meer fällt fast senkrecht ab und beherbergt wunderschöne Korallen, Schildkröten oder Napoleons. Das länglich-ovale Riff wird üblicherweise in zwei Tauchgängen betaucht, einer im tieferen Teil, der andere im höheren, dafür bunteren Teil des Riffs.

Am Middle Reef, rund 80 Minuten per Boot von Safaga, befindet sich ein herrlicher Korallengarten, der bis auf 25 Meter Tiefe abfällt. Bekannt ist das Riff wegen seiner beeindruckenden Korallenlandschaft, die unter anderem Heimat von Schildkröten, Rotzahn-Drückerfischen und Süßlippen ist sowie den Höhlen und Durchgängen am Hauptriff.

1991 sank vor der Küste Safagas das aus Mekka kommende Fährschiff Salem Express, weil der Kapitän von der üblichen Route abwich. Binnen weniger Minuten, nachdem das Schiff auf Grund lief, sank es und riss die meisten der Pilger in den Tod.
Heute liegt das 120 Meter lange Schiff auf dem Meeresgrund, mitsamt vielen der Opfer, deren Leichen nicht geborgen werden konnten. Tauchschulen bieten Ausflüge zu dem rund 80 Bootsminuten entfernten Wrack an, das Hineintauchen in die Fähre ist aus Pietätsgründen aber untersagt.

Einer der spektakulärsten Tauchplätze Safagas ist Abu Kafan. Weit vor der Küste, noch östlich von der Salem Express, begeistert das lang gestreckte Riff mit gorgonienbewachsenen Steilwänden sowie der großen Anzahl an dort lebenden Großfischen. Thunfische und ganze Schwärme von Barrakudas sind häufig zu sehen und mit etwas Glück auch Haie und Schildkröten.